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Bischof Gérald Caussé trifft den Präsidenten von Französisch-Polynesien

Der Präsidierende Bischof der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Gérald Caussé, ist am Donnerstag, dem 23. Februar, mit dem Präsidenten von Französisch-Polynesien, Édouard Fritch, in Papeete zusammengetroffen.

Bischof Caussé, der von seiner Frau Valérie und Elder Benjamin T. Sinjoux, einem Gebietssiebziger, begleitet wurde, besuchte den Präsidenten von Französisch-Polynesien in dessen Amtssitz in der Hauptstadt Papeete.

         

Bischof Caussé, ein gebürtiger Franzose, ist der erste Präsidierende Bischof der Kirche, der Französisch-Polynesien besucht. Die offizielle Landessprache dort ist Französisch.

Bischof Caussé nutzte die Gelegenheit, um der Regierung dafür zu danken, dass sie die Aktivitäten der Kirche in der Region unterstützt. Die Bedeutung und der Bekanntheitsgrad der Kirche auf den Inseln des Südpazifiks nähmen zu.

Präsident Fritch seinerseits bedankte sich bei der Kirche für ihre Hilfe nach den schweren Regenfällen und den Überschwemmungen, die unlängst Tahiti heimgesucht haben.

Über 400 ehrenamtliche Helfer der „Mormon Helping Hands“ beteiligten sich an den Aufräumarbeiten im Gebiet von Pirae, wo es viele obdachlose Flutopfer gab.

„Man konnte spüren, mit wie viel Eifer sie bei der Sache waren. Es waren alle Altersgruppen vertreten: Jugendliche, Erwachsene und Kinder. Sie kümmerten sich um alles, was notwendig war, sammelten abgefallene Äste ein, fegten und putzten. Es war beeindruckend“, sagte Präsident Fritch. „Ihre Hilfsbereitschaft war enorm!“

        Fast zehn Prozent der Bevölkerung Französisch-Polynesiens gehören der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage an. Im Januar wurde in der Kirche der neunte Pfahl gegründet (eine organisatorische Gruppierung mehrerer Gemeinden). Die Gemeindehäuser sind überall auf den Inseln ein bekannter Blickfang.

Bischof Caussé und Präsident Fritch sprachen außerdem über die Grundlagen der Eigenständigkeitsförderung und die entsprechenden Angebote der Kirche. Diese dienen dazu, dass Mitglieder und Freunde der Kirche ihre Fähigkeit weiterentwickeln, sich geistig und materiell mit allem, was sie brauchen, selbst zu versorgen.

Eigenständigkeit ist ein wichtiges Thema in diesem Land, für dessen fast 280 000 Einwohner Armut und Arbeitslosigkeit ein ernsthaftes Problem darstellen.

Bischof Caussé übergab Präsident Fritch drei der Handbücher, die in den Selbsthilfegruppen zur Eigenständigkeitsförderung von den Teilnehmern genutzt werden.

Präsident Fritch lobte, dass das Programm der Kirche alle Grundlagen der Eigenständigkeit anspricht. Er meinte, er wolle seinem Kabinettsvorsitzenden vorschlagen, an dem Programm teilzunehmen und vielleicht erst einmal eines der Center für Eigenständigkeitsförderung zu besichtigen.

Außerdem schenkte Bischof Caussé Präsident Fritch eine kleine Christusstatue als Erinnerung daran, dass das Evangelium Jesu Christi im Leben vieler Einwohner Französisch-Polynesiens eine zentrale Rolle spielt.

     

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.

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