Interreligiöse G20-Konferenz: Religion, nachhaltige Entwicklung und die Flüchtlingskrise

Interreligiöse G20-Konferenz: Religion, nachhaltige Entwicklung und die Flüchtlingskrise

Aktuelles

Unter dem Motto "Religion, nachhaltige Entwicklung und die Flüchtlingskrise" stand die diesjährige interreligiöse G20-Konferenz, die in der vergangenen Woche in Potsdam stattfand. Mehrere Vertreter der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage waren unter den Teilnehmern. Seit 2014 kommen Akademiker sowie Vertreter unterschiedlicher Religionen, Regierungen und interreligiöser Foren jährlich in dem Land zusammen, das den G20-Gipfel ausrichtet.

 

Die G20 ist ein informeller Zusammenschluss von Staaten, die die internationale Kooperation in zentralen Fragestellungen voranbringen wollen. In diesem Jahr konzentrieren sich die Gespräche dabei vor allem auf die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, der Bekämpfung von Fluchtursachen und dem Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und den Klimawandel. Außerdem soll die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika gestärkt werden. Hierbei geht es insbesondere um die Energieversorgung, die Ernährung der Menschen, die Industrialisierung, den Aufbau von Infrastrukturen und die Verbesserung der Lebensbedingungen.

Elder Gary B. Sabin, Mitglied der Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Europa, sprach über die Herausforderungen aktueller Hungersnöte und Flüchtlingsströme und auf welche Weise sich die Kirche hierbei einbringt. Zitat: "Auch wenn der Fokus der Berichterstattung sich verändert hat, der aktuelle Bedarf an Hilfe ist enorm und nimmt weiter zu. Wir alle haben hier eine große Verantwortung denen zu helfen, die in Not sind."

Frerich Görts, der die Kirche Jesu Christi in Deutschland in der Öffentlichkeit vertritt, moderierte eine Diskussion über den Einfluss, den Religionen auf Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung haben können. Als roter Faden zog sich der Aufruf nach einer Stärkung der Religionsfreiheit durch die Konferenz.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.