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Konferenz des Pfahles Bern, 11./12. November 2017 in Zollikofen

Blog-Verfasserin: Deborah Hess, Assistentin für Öffentlichkeitsarbeit Pfahl Bern

Warum versammeln wir uns? Was versprechen wir uns davon? Warum ist es so wichtig? Was wurde uns diesbezüglich verheissen?

In Lehre und Bündnisse 44, Verse 2 und 5 steht folgendes:

2. Insofern sie getreu sind und Glauben an mich ausüben, werde ich an dem Tag, da sie sich versammeln, meinen Geist über sie ausgiessen.

5. damit eure Feinde keine Macht über euch haben, damit ihr in allem bewahrt bleibt, damit ihr imstande seid, meine Gesetze zu befolgen, damit jede Fessel, womit der Feind mein Volk zu vernichten sucht, zerrissen wird.

Ich weiss, dass wenn wir mit einem offenen Herzen an den Versammlungen teilnehmen, wir die Mittel erhalten, um sämtliche Fesseln zu zerreissen. Das Faszinierende daran ist, dass jeder Zuhörer andere Fesseln hat. Wie ist es nur möglich, dass jeder genau das hören konnte, was er brauchte? Ich glaube, dies hat weniger mit den Sprecherinnen und Sprechern zu tun, sondern mehr mit dem Heiligen Geist, der als „Message-Lotse“ die Worte amplifiziert und sogar modifiziert, damit sie genau in unsere Herzen passen. Jeder Konferenzteilnehmer, den ich am Schluss der Konferenz angesprochen habe, hatte einen anderen Höhepunkt oder Lieblingsgedanken, welchen er nach Hause trug. Die Sprecherinnen und Sprecher legten mit ihren Botschaften sinnbildlich alle ein Brot oder einen Fisch in den Korb und mirakulös konnte sich jeder nicht nur satt essen, sondern sich dabei noch glücklich fühlen, auch wenn man Brot oder Fisch nicht unbedingt mag. Hier ein paar Leckerbissen aus den Antworten der Konferenzteilnehmer auf die Frage, welche Gedanken über das Gehörte, sie mit nach Hause nehmen:

-     Sind wir bereit fürs Leben und unser Glück zu finden?

-     Eigenständigkeit heisst, näher bei Christus zu sein, damit wir das Leben und dessen          

      Herausforderungen besser verstehen und meistern können.

  • Suchtverhalten schaltet den Verstand und die Entscheidungsfreiheit aus.
  • Der Herr ist mein Hirte, und Er ist alles, was ich will.
  • Der Tempel ist ein Ort für unvollkommene Menschen, die vollkommen werden möchten.
  • Das Dienen ist der Wesenskern des erhöhten Lebens im Celestialen Reich.
  • Wir haben immer Grund zur Freude, auch wenn die Umstände herausfordernd sind. Die ewige Perspektive, das Dienen und das Nachsinnen helfen uns dabei.
  • Im Tempel lernen wir die celestiale Ordnung der Dinge.
  • Die Nächstenliebe ist nie exklusiv!

Bei diesen Antworten könnte man sich fragen: „Waren diese Mitglieder an der gleichen Konferenz wie ich?“ Das ist gut so. Denn das heisst, dass der Heilige Geist seinen Job als „Message-Lotse“ perfekt ausgeführt hat, eben nur wie ein Gott dies kann.

 

Ich freue mich schon auf die nächste Konferenz!

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