Religionsgemeinschaften werden Zukunft Europas mitgestalten, erklärt Vertreter der Mormonen bei Versammlung der Europäischen Kommission

Religionsgemeinschaften werden Zukunft Europas mitgestalten, erklärt Vertreter der Mormonen bei Versammlung der Europäischen Kommission

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Kirchen und religiöse Gemeinschaften werden bei der Gestaltung der Zukunft Europas einen weitreichenden Einfluss haben, sagte Elder Massimo De Feo von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beim jährlichen Treffen mit ranghohen religiösen Würdenträgern. Die Veranstaltung am Dienstag, dem 7. November 2017, wurde von Frans Timmermans, dem Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, ausgerichtet. Ihm schloss sich Mairead McGuinness an, Erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments.

Zehn religiöse Führer und die Vertreter der Europäischen Union, die sich am Hauptsitz der Europäischen Kommission in Brüssel versammelt hatten, besprachen gemeinsam das Thema: "Die Zukunft Europas – eine wertorientierte und erfolgreiche Union".

 

"Weit jenseits aller Kirchenmauern bauen religiöse Menschen und Organisationen Krankenhäuser und Schulen, sie unterhalten Hilfseinrichtungen und Unterkünfte, leiten Betriebe und Denkfabriken, unterrichten Jugendgruppen und bekämpfen Analphabetismus, verteilen in aller Welt Hilfsgüter und helfen Arbeitslosen bei der Arbeitssuche", bemerkte Elder De Feo, der die Stellung eines Generalautorität-Siebzigers hat.

In seiner Rede erörterte Elder De Feo, wie man in einer gespaltenen Gesellschaft gemeinsame Werte definiert, welchen Beitrag religiöse Führer in Europa bei der Diskussion über Werte leisten und wie wichtig es ist, in Europa auf breiterer Basis ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Er betonte auch die wichtige Rolle, die Jugendliche spielen. Ohne sie hat Europa keine wirkliche Zukunft, ergänzte er. Er empfahl den junge Generationen, die religiösen und moralischen Werte für sich zu entdecken, die nach und nach verloren gehen. Dazu gehöre die grundlegende Bedeutung der traditionellen Familie.

Elder De Feo zitierte den 12. und den 13. Glaubensartikel und sprach sich dafür aus, dass in Europa künftig Richtlinien gelten sollten, die "tugendhaft, liebenswert oder lobenswert sind oder einen guten Klang haben". Er wies auch darauf hin, wie sehr es auf die aktive Mitarbeit der Bürger an der Demokratie ankommt.

"Wir glauben, dass gesetzestreue Bürger, die ein aufrichtiges Interesse an der Förderung des Gemeinwohls haben, positive Änderungen und Entwicklungen herbeiführen können", erklärte er. "Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist bereit und sieht es als ihre Pflicht an, gemeinsam mit anderen Glaubensrichtungen, Gruppen oder Gemeinschaften zum Wohl und zum Segen aller Kinder Gottes tätig zu sein."

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist seit über 170 Jahren in Europa vertreten. Derzeit gibt es hier mehr als eine halbe Million Mitglieder, die sich in tausenden Gemeindehäusern auf dem ganzen Kontinent versammeln.

Video der Pressekonferenz nach dem jährlichen Treffen der Europäischen Kommission mit ranghohen religiösen Würdenträgern.

Video einer Stellungnahme von Mairead McGuinness an, Erste Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, nach dem jährlichen Treffen der Europäischen Kommission mit ranghohen religiösen Würdenträgern.

Die vollständige Aussage der Gebietspräsidentschaft Europa über die "Zukunft Europas" wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.