Pressemitteilung


Ehemalige Leiterin der Jungen Damen vertritt neu Latter-day Saint Charities bei der UNO in Genf

Vor kurzem ist Carol F. McConkie, von 2013 bis 2018 Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Jungen Damen, mit ihrem Mann, Elder Oscar W. McConkie, in der Schweiz eingetroffen. Die nächsten zwei Jahre werden die McConkies die Latter-day Saint Charities in Genf vertreten. Das humanitäre Hilfswerk der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist eine vom Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen anerkannte regierungsunabhängige Organisation (NGO).

Als ehrenamtliche Helfer im diplomatischen Dienst soll das Ehepaar McConkie für die Latter-day Saint Charities Kontakte zu Regierungen anbahnen. Dazu nehmen die McConkies auch an Sitzungen von UN-Ausschüssen teil. Gemeinsam mit Frauen aus anderen NGOs, die sich für die Belange der Frau einsetzen, gehört Carol McConkie beispielsweise der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen an.

 

Am 17. September 2019 findet bei der UNO in Genf ein Treffen statt, bei dem es darum geht, wie religiös orientierte Organisationen gemeinsam mit nicht religiös orientierten und mit Regierungen Bildungsmöglichkeiten für Flüchtlinge verbessern können.

Als Carol McConkie noch der Präsidentschaft der Jungen Damen angehörte, hatte sie viermal die Gelegenheit, zu den Mitgliedern der Kirche in aller Welt zu sprechen. Sie hat ausserdem die First Lady von Peru besucht, sich um die Mitglieder der Kirche in Osteuropa gekümmert, ist für die Flüchtlingshilfe in Australien eingetreten und hat sich mit den Themen Diversität, Integration und Selbstmord auseinandergesetzt.

Im Jahr 2015 sagte sie: "Ganz gleich, wo wir sind: in der Schule, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft oder ganz besonders zu Hause - wir sind die Beauftragten des Herrn und sind in seinem Auftrag unterwegs." An diesen Grundsatz halten sich die McConkies.

Elder McConkie ist Anwalt in Salt Lake City, Utah. Als die telefonische Anfrage einging, ob er bereit wäre, mit seiner Frau in die Schweiz zu ziehen, um für die Latter-day Saint Charities diplomatische Beziehungen anzubahnen und zu pflegen, war er sofort begeistert - und seine Frau auch.

"Natürlich waren wir dazu bereit", so Carol McConkie. "Wer würde nicht gern in der Schweiz leben und dort für die Kirche bei den Vereinten Nationen arbeiten?"

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ehemalige Generalautoritäten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine neue Aufgabe erhalten. Die geistlichen und sonstigen Führer der Kirche sind allesamt ehrenamtlich tätig. Sie werden oft schon nach wenigen Jahren entlassen und erhalten eine neue Aufgabe. Tatsächlich hat fast jedes Mitglied der Kirche eine Aufgabe im Dienst am Nächsten. So war Carol McConkie schon für die Kinder, die Mädchen und die Frauen in der Kirche zuständig.

Elder McConkie lernte seine Frau an der Arizona State University kennen. Sie heirateten im Mesa-Arizona-Tempel und haben sieben Kinder und 35 Enkelkinder. Von 2005 bis 2008 war Elder McConkie Präsident der Kalifornien-Mission San Jose und kümmerte sich dort mit seiner Frau um die jungen Missionare.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.