Standortwechsel der Kirche Jesu Christi in Graubünden

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Über 150 Gäste, tolle Stimmung und viel Information über die neuen Räumlichkeiten der Kirch- gemeinde der Kirche Jesu Christi in Landquart. Das bot das Einweihungswochenende einigen geladenen Gästen und Interessierten. Was vor 5 Jahren angedacht wurde, hat sich am vergan- genen Sonntag, 9. September 2018 erfüllt. Die landläufig als Mormonen bezeichnete Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zügelte von Chur nach Landquart und ist nun in den neuen, modernen Räumlichkeiten am Bahnhofplatz 3 zu finden.

Das Einzugsgebiet der Kirche Jesu Christi in der Südostschweiz ist riesig und reicht vom Fürstentum Lichtenstein über das Sarganserland bis ins Engadin und umfasst somit den gesamten Kanton Grau- bünden. Bisher trafen sich die Mitglieder der Kirche Jesu Christi in Chur. Seit letzten Sonntag jedoch nun offiziell in Landquart.

 

Die Einweihungsfeier begann am Samstagnachmittag für Interessierte aus Landquart und Umgebung mit der Besichtigung der neuen Räumen im vierten Stock direkt neben dem Bahnhof Landquart. High- light des Spätnachmittags war ein Vortrag von Marc Prohaska aus Elgg/ZH zum Thema „Wer sind die Mormonen“. Neben dem Stadtpräsidenten Sepp Föhn aus Landquart und Livio Zanetti vom Gemein- devorstand hörten ca. 50 Personen gespannt zu, welche Glaubensgrundsätze die Kirche vertritt. Deut- lich herausgestellt wurde von Marc Prohaska, der hohe Stellenwert der Familie für die Mitglieder der Kirche. Umrahmt wurde der Nachmittag von einem Jodlerchörli unter der Leitung von Dominique Bolt.

Der Sonntag galt dem Einweihungsgottesdienst. Gekommen waren unter anderem auch der Vorste- her der Neuapostolischen Kirche Landquart, Herr Werner Schatzmann, der Grussworte an die rund 100 Gottesdienstbesucher richtete.

Der Präsident der Kirchgemeinde Landquart, Jason Embley, gab einen geschichtlichen Überblick über die Anfänge der Gemeinde aus dem 19. Jahrhundert und welch lange Tradition die Kirche Jesu Christi bereits im Bünderland hat. Danach sprach Tamara Hess, Primarleiterin der Gemeinde darüber, dass wir alle Kinder Gottes und von kostbarem Wert sind.

Die Kinder der Gemeinde sangen als Zwischenlied passend dazu „Ich bin ein Kind von Gott“ und be- stätigten damit musikalisch die vorangegangene Aussage.

Danach sprach Oliver Bassler, zuständig für Public Affairs in der Ostschweiz darüber, welchen Stel- lenwert Jesus Christus für die Menschen hat und dass mit der Lehre Jesu viele heutige Probleme ge- löst werden können.

Nach einer berührenden Musikeinlage von Ali und Stephen Wood mit dem Lied „Wie gross bist Du“ sprach zum Abschluss der Präsident der Kirche Jesu Christi des Pfahles (Diözese) St. Gallen, Chris- tian Bolt jun. darüber, wie er bereits vor 5 Jahren die Vision dazu hatte, dass die Gemeinde Chur nach Landquart umziehen soll. Dies wurde nun notwendig, weil die Gemeinde seit daher kontinuierlich ge- wachsen ist. Er betonte wie wichtig es ist, im Leben Träume zu haben, jedoch diese dem Willen Got- tes zu unterstellen. Dann geschehen Wunder.

Die Gäste wurden von den Frauen der Gemeinde kulinarisch während dieser 2 Tage verwöhnt und es ergaben sich während des Essens einige spannende Gespräche für die Besucher dieses Wochenen- des.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.