Pressemitteilung

Tetanus bei Müttern und Neugeborenen im Tschad ausgerottet

LDS Charities und Partnerorganisationen arbeiten daran, die Krankheit weltweit auszurotten

LDS Charities und die Partnerorganisationen kommen bei der weltweiten Kampagne zur Eliminierung von Tetanus bei Müttern und Neugeborenen (MNT) gut voran. Die lebensbedrohliche Krankheit ist eine Gefahr für Frauen im gebärfähigen Alter und deren Kinder. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kürzlich die Eliminierung von MNT im Tschad bekanntgegeben. MNT kann durch Impfungen und Hygienemaßnahmen bei der Geburt verhindert werden.

 

LDS Charities, das humanitäre Hilfswerk der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, unterstützt seit 2014 die weltweite Initiative zur Eliminierung von MNT, die von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, sowie der WHO angeführt wird. Zu den 358 Partnerorganisationen in aller Welt gehört auch Kiwanis International.

„LDS Charities ist seit 2014 ein verlässlicher Partner im Kampf gegen MNT“, erklärte Leslie Goldman, Vizepräsidentin der Global Cause Partnerships bei UNICEF USA. „Die erste Spende von LDS Charities für diese Initiative ging an den Tschad und hat mitgeholfen, Millionen von Frauen und Kindern vor dieser lebensbedrohlichen Krankheit zu schützen.“

Goldman sagte weiter: „LDS Charities und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage haben einen großen Anteil an der erfolgreichen Ausrottung von MNT im Tschad, und wir hoffen, diese lebensrettende Arbeit fortsetzen zu können, um dafür zu sorgen, dass Mütter und Kinder überall auf der Welt die Chance bekommen, zu überleben und zu gedeihen.“

Spenden von LDS Charities wurden auch für entsprechende Programme im Sudan und im Südsudan eingesetzt.

„Alle, die für den Fonds der Kirche für humanitäre Hilfe spenden, tragen auch zu diesem Projekt bei, das Leben rettet“, erklärte Sharon Eubank, Präsidentin der LDS Charities und Erste Ratgeberin in der Präsidentschaft der Frauenhilfsvereinigung der Kirche. „Tetanus bei Müttern und Neugeborenen ist eine Infektionskrankheit, die sich durch Impfungen verhindern lässt. Wenn die Mütter geimpft werden, sind die Neugeborenen, die oft unter unhygienischen Bedingungen zur Welt kommen, in den ersten zwei Lebensmonaten geschützt.“

Seit März 2019 ist MNT in 46 Ländern ausgerottet. Die weltweite Initiative hat dazu beigetragen, dass MNT seit 2017 in Äthiopien, in Haiti und in den Philippinen als ausgerottet gilt, seit 2018 in Kenia und jetzt 2019 im Tschad. Die Gefahr besteht jetzt nur noch in 13 Ländern weiter.

Die Nachricht wurde während der Weltimpfwoche in der letzten Aprilwoche bekanntgegeben.

Hinweis an Journalisten:Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Name der Kirche.