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Pressemitteilung —  30. Juli 2012

175 Jahre Mormonen in England

Bern — 

Die Mormonen in England feiern die Tatsache, dass die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage jetzt seit 175 Jahren in ihrem Land vertreten ist. Die Anfänge der Kirche in England stellen auch den Beginn der Geschichte der Mormonen in Europa dar.

 

Anlässlich des der Feierlichkeiten hat die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in England zwei kurze Videodokumentationen auf YouTube veröffentlicht. Ein Video erzählt die Geschichte der Ankunft ersten Missionare in England:

Der zweite Film berichtet über die ersten Taufen in Europa:

Am Samstag, dem 7. Juli, versammelten sich über 1.000 Mormonen aus ganz Großbritannien mit ihren Gästen im Avenham Park in Preston, Lancashire, um an das historische Ereignis zu erinnern.

Bei einem abendlichen Konzert sang ein Chor Bearbeitungen traditioneller christlicher Kirchenlieder. Auch die Anwesenden sangen, und es wurde aus den Tagebüchern von Missionaren aus dem 19. Jahrhundert vorgelesen.

1837 setzte ein Schiff mit sieben Missionaren der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage an Bord die Segel. Das Ziel: England. Am 19. Juli kamen sie am Prince’s Dock in Liverpool an. Unter ihnen befanden sich zwei Apostel der Kirche: Heber C. Kimball und Orson Hyde. Schon bald gelangten sie nach Preston, wo auf dem Marktplatz ein reges Treiben herrschte.

Die erste Missionarsgruppe traf auf eine Bevölkerung, die sich in gespannter Erwartung befand. Königin Viktoria war soeben erst gekrönt worden und es hatten Parlamentswahlen stattgefunden. So war man einer "neuen und aufgeklärten" Kirche gegenüber besonders aufgeschlossen.

Infolge der Bekehrungen in Lancashire im Jahre 1837 wurde Preston zur Heimat des weltweit ältesten immer noch bestehenden Zweiges der Kirche. Im Rahmen der Feierlichkeiten in Preston wurden die ersten Taufen noch einmal nachgestellt. Sie hatten einst in dem Fluss Ribble stattgefunden, und zwar so, wie es im Neuen Testament vorgegeben ist, nämlich durch vollständiges Untertauchen.

Bis 1870 hatten sich 100.000 Einwohner der Britischen Inseln der Kirche angeschlossen. Ein Großteil davon wanderte aus und bildete den Kern der Pioniere, die in einem großen Zug den Westen Amerikas erschlossen.

Heute hat die Kirche weltweit über 14 Millionen Mitglieder und in Großbritannien allein 188.000.

Elder Stephen C. Kerr, Gebietssiebziger, sagte bei der Jubiläumsfeier:

"Was die Missionare 1837 verkündet haben, verkünden auch die Missionare 2012. Sie verkünden, dass Gott in einem Wäldchen Joseph Smith erschienen ist, dass dieser danach Besuch von Engeln erhielt und dass er das Buch Mormon übersetzte, das Wort Gottes. Wir legen auch heute von Jesus Christus Zeugnis ab. Wir halten uns nicht für etwas Besseres. Wir sagen nur, dass wir etwas entdeckt haben, was noch großartiger ist als das, was schon da war, und das macht unser Leben bunter und sinnvoller. Unsere größte und einzige Hoffnung ist, dass wir Jesus wirklich nachfolgen. Und damit spreche ich an diesem Jahrestag hier am Ufer des Flusses Ribble für Sie alle. Vor 175 Jahren kamen die ersten Missionare nach England und erklärten: Wir halten an dem fest, was wir als wahr erkannt haben."

Hinweis an Journalisten: Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Styleguide gehen.