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Pressemitteilung —  30. Oktober 2012

Mormonen halfen nach dem Krieg

Bern — 

Leserbrief auf Schwäbische Post: http://www.schwaebische-post.de/638435/

Zum Präsidentschaftswahlkampf in den USA:

Nun möchte ich einmal den Mormonen einen Stein in den Garten werfen, wie sie ihn uns Deutschen 1945 bis 1961, so viel ich weiß, warfen. „Ezra Taft Benson“, US-amerikanischer Landwirtschaftsminister 1945 (Mormone), bereiste das zerstörte Europa und sah den Hunger in unserem Land.

Zurückgekehrt berichtete er seiner Regierung. Die allerdings war der Meinung, die Deutschen hätten ja den Krieg über Europa und die Welt gebracht und sollen nun sehen, wie sie weiterkämen. Ezra Taft Benson aber sagte: „Wir müssen ihnen helfen!“

Und sprach darauf mit dem Präsidenten seiner Kirche. Dieser ließ die Vorratshäuser seiner Bischöfe öffnen und tausende Hände der Mormonen packten alles ein und sandten dies als „Care Pakete“ in Zusammenarbeit mit karitativen Hilfsorganisationen nach Deutschland und Europa. Ein Drittel für die katholische Kirche, ein Drittel für die evangelische Kirche und ein Drittel an ihre Kirche.

Ich war damals als Krankenpflegeschülerin im Karl-Olga-Krankenhaus inStuttgart. Und ich aß von ihren Trockenkartoffeln, trank von ihrer Trockenmilch, aß ihre Trockenei-Gerichte und trank zu unserem Examensabschluss ihren Kakao und aß von ihren Rosinenbrötchen, welche an Krankenhäusern und Schulen oft das einzige warme Essen am Tag für hungrige Kinder war: Danke Mr. Benson! Danke ihr Mormonen. Käthe Bulla, Aalen

Hinweis an Journalisten: Bitte verwenden Sie bei der Berichterstattung über die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bei deren ersten Nennung den vollständigen Namen der Kirche. Weitere Informationen hierzu im Bereich Styleguide gehen.